Allgemeine Geschäftsbedingungen
Christine Berliner – Conscious Branding®
Brand Strategy Consulting & Coaching
Stand: April 2026
⚠️ Geltungsbereich: Die auf dieser Website veröffentlichten AGB gelten ausschließlich für Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Für Privatkunden (Verbraucher im Sinne des § 13 BGB) gelten gesonderte Bedingungen, die auf Anfrage vor Vertragsabschluss zur Verfügung gestellt werden.
1. ALLGEMEINES UND GELTUNGSBEREICH
1.1 Alle Leistungen von Christine Berliner – Conscious Branding® (nachfolgend „Christine Berliner“) erfolgen ausschließlich auf Grundlage dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) in ihrer zum Zeitpunkt der Beauftragung gültigen Fassung. Individuelle Abreden in schriftlich geschlossenen Rahmenverträgen haben Vorrang gegenüber diesen AGB.
1.2 Vertragspartnerin ist:
Christine Berliner – Conscious Branding®
Heißstraße 7, 83646 Bad Tölz
Telefon: +49 (0)8041 792 8666
E-Mail: welcome@christineberliner.com
USt-IdNr.: DE321021474
1.3 Im Sinne dieser AGB gelten folgende Begriffsbestimmungen:
- „Conscious Branding® Prozess“ ist ein individuell abgestimmtes Paketangebot zur strategischen Marken- und Kommunikationsentwicklung, das als Gesamtleistung konzipiert und entsprechend kalkuliert ist.
- „Markenberatung“ umfasst strategische Beratungsleistungen zur Positionierung, Kommunikation und Markenentwicklung.
- „Coaching“ ist ein 1:1-Begleitprozess zur persönlichen und unternehmerischen Weiterentwicklung.
- „Workshop/Gruppenformat“ ist eine Einzel- oder Mehrtagesveranstaltung in Präsenz oder online für Gruppen oder Teams.
- „Unternehmensberatung“ umfasst Beratungsleistungen für Unternehmen, ggf. in Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern.
- „Kunde“ ist jede natürliche oder juristische Person, die Leistungen von Christine Berliner in Anspruch nimmt.
1.4 Abweichenden Geschäftsbedingungen des Kunden wird hiermit widersprochen. AGB des Kunden finden nur dann Anwendung, wenn Christine Berliner diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
1.5 Diese AGB gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch ohne ausdrückliche Einbeziehung für alle zukünftigen Aufträge und Leistungen von Christine Berliner.
2. VERTRAGSSCHLUSS
2.1 Angebote von Christine Berliner sind freibleibend und unverbindlich. Der Vertragsschluss erfolgt durch die schriftliche Auftragserteilung des Kunden (per E-Mail oder Unterzeichnung des Angebots) sowie die Bestätigung durch Christine Berliner.
2.2 Das Angebot beschreibt den Leistungsumfang, die Laufzeit sowie die vereinbarten Zahlungsmodalitäten. Mit Auftragserteilung erkennt der Kunde diese AGB an.
3. LEISTUNGSUMFANG UND PAKETPREISE
3.1 Der vereinbarte Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot. Paketangebote (insbesondere der Conscious Branding® Prozess) sind als Gesamtpaket konzipiert und kalkuliert. Sie beinhalten neben den vereinbarten Sessions die individuelle Vorbereitung, Einarbeitung, Nachbereitung sowie konzeptionelle Begleitarbeit.
3.2 Verbindlichkeit des Paketpreises: Der vereinbarte Paketpreis ist als Gesamtvergütung geschuldet und unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme einzelner enthaltener Einheiten durch den Kunden. Eine anteilige Abrechnung nach einzeln wahrgenommenen Sitzungen ist bei Paketangeboten ausgeschlossen, da die Kapazitäten für den gesamten vereinbarten Zeitraum exklusiv freigehalten werden.
3.3 Einzelcoaching-Stunden außerhalb von Paketangeboten werden nach tatsächlichem Aufwand zum vereinbarten Stundensatz abgerechnet.
3.4 Leistungen können online per Videokonferenz (z. B. Zoom) oder in Präsenz in Bad Tölz erbracht werden. Reise- und Übernachtungskosten bei Vor-Ort-Terminen außerhalb von Bad Tölz werden gesondert nach Aufwand in Rechnung gestellt.
3.5 Christine Berliner kann sich zur Erfüllung von Leistungen externer Dienstleister bedienen, insbesondere im Rahmen von Unternehmensberatungsprojekten. Dies wird dem Kunden vorab mitgeteilt. Die Haftung für Leistungen externer Dienstleister beschränkt sich auf die sorgfältige Auswahl und Beauftragung (Auswahlverschulden).
3.6 Die Beratung zur Markenpositionierung und -entwicklung umfasst keine rechtliche Beratung. Insbesondere übernimmt Christine Berliner keine Haftung dafür, dass Markennamen, Slogans oder sonstige Ergebnisse der Zusammenarbeit frei von Rechten Dritter sind, nicht gegen bestehende Marken- oder sonstige Schutzrechte verstoßen oder als Marke eintragbar sind. Die rechtliche Prüfung dieser Aspekte obliegt ausschließlich dem Kunden.
3.7 Christine Berliner teilt dem Kunden eine Schätzung der voraussichtlichen Bearbeitungsdauer mit. Eine Haftung für das Einhalten der angekündigten Bearbeitungszeit wird nur in ausdrücklich schriftlich vereinbarten Fällen übernommen. Im Falle einer Verzögerung, die auf mangelnder Mitwirkung des Kunden beruht, entstehen keine Gewährleistungsansprüche gegenüber Christine Berliner.
4. TERMIN, VERSCHIEBUNGEN UND STORNIERUNGEN
4.1 Vereinbarte Termine sind verbindlich. Terminverschiebungen sind ausschließlich in schriftlicher Absprache mit Christine Berliner möglich. Das einseitige Löschen oder Entfernen eines Termins aus einem gemeinsam geteilten Kalender ohne vorangehende schriftliche Absprache gilt nicht als wirksame Absage.
4.2 Verschiebungen im Rahmen von Paketen:
Innerhalb eines Paketprozesses können Termine mit einer Vorlaufzeit von mindestens 14 Tagen verschoben werden. Pro Paket ist eine maximale Anzahl von zwei Verschiebungen pro Kunde möglich. Darüber hinausgehende Verschiebungen bedürfen der ausdrücklichen Zustimmung von Christine Berliner.
4.3 Stornierungsregelung für Einzelcoachings und Einzelsessions:
Absagen müssen spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin schriftlich per E-Mail erfolgen. Bei Absagen innerhalb von 48 Stunden werden 50 % des Honorars fällig. Bei Absagen innerhalb von 24 Stunden oder bei Nichterscheinen werden 100 % des vereinbarten Honorars berechnet.
4.4 Stornierungsregelung für Workshops und Gruppenformate:
- Stornierung bis 42 Tage vor Veranstaltungsbeginn: keine Gebühr
- Stornierung zwischen 41 und 14 Tagen vor Beginn: 50 % des Honorars
- Stornierung innerhalb von 14 Tagen vor Beginn oder Nichterscheinen: 100 % des Honorars
- 4.5 Muss ein Termin aus Gründen abgesagt werden, die Christine Berliner zu vertreten hat (z. B. Erkrankung), wird ein zeitnaher Ersatztermin vereinbart oder ein anteiliges Honorar erstattet.
5. PREISE UND ZAHLUNGSBEDINGUNGEN
5.1 Alle Preise verstehen sich in Euro zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart.
5.2 Zahlungsmodalitäten bei Paketangeboten:
Bei Paketpreisen ist eine Anzahlung von 50 % des Gesamtpreises bei Beginn der Prozessarbeit fällig. Diese Anzahlung dient der Abdeckung von Vorleistungen (Vorbereitung, Konzeption, Einarbeitung) und wird im Falle einer Stornierung durch den Kunden einbehalten. Die verbleibenden 50 % werden zum vereinbarten Abschlusstermin in Rechnung gestellt. Die genauen Fälligkeitsdaten werden im jeweiligen Angebot festgelegt.
5.3 Zahlungen erfolgen in der Regel via Stripe oder per Banküberweisung auf das im Angebot bzw. in der Rechnung angegebene Konto. Rechnungen sind innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungsstellung zahlbar.
5.4 Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in Höhe von 9 % über dem Basiszinssatz gem. § 288 Abs. 2 BGB fällig. Das Recht, einen höheren Verzugsschaden geltend zu machen, bleibt vorbehalten.
6. ABSCHLUSS DES PROZESSES UND VORZEITIGER ABBRUCH
6.1 Sind die Ziele eines Paketprozesses erreicht, kann dieser in beiderseitiger Absprache frühzeitig abgeschlossen werden. In diesem Fall bleibt der vereinbarte Paketpreis in voller Höhe geschuldet, da die Kapazitäten für den gesamten Vertragszeitraum exklusiv freigehalten wurden.
6.2 Ein vorzeitiger Abbruch durch den Kunden aus persönlichen oder wirtschaftlichen Gründen entbindet nicht von der Zahlungsverpflichtung des vereinbarten Paketpreises. Nicht wahrgenommene Einheiten verfallen nicht, sondern können nach individueller Absprache innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten ab Vertragsschluss nachgeholt werden.
6.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt für beide Parteien unberührt.
7. PFLICHTEN DES KUNDEN
7.1 Der Kunde unterstützt Christine Berliner bei der Leistungserbringung durch rechtzeitige Bereitstellung der erforderlichen Informationen, Materialien und Freigaben. Die Qualität der erbrachten Leistungen hängt wesentlich von der Mitwirkung des Kunden ab. Mangelnde Mitwirkung begründet keine Gewährleistungsansprüche gegenüber Christine Berliner.
7.2 Bei Online-Sitzungen stellt der Kunde die technischen Voraussetzungen (Internetzugang, Kamera, Mikrofon, geeignete Software) auf eigene Kosten bereit. Technische Probleme auf Kundenseite entbinden nicht von der Zahlungsverpflichtung.
7.3 Der Kunde verpflichtet sich zu einem respektvollen und professionellen Umgang während der Zusammenarbeit.
8. VERTRAULICHKEIT UND DATENSCHUTZ
8.1 Christine Berliner verpflichtet sich zur absoluten Vertraulichkeit über alle ihr im Rahmen der Zusammenarbeit bekanntwerdenden Informationen des Kunden. Diese Pflicht gilt auch nach Beendigung des Vertrags.
8.2 Als vertraulich gelten insbesondere: Geschäftsgeheimnisse, geschäftliche Beziehungen und Strategien, Finanzierungspläne, Personalangelegenheiten, Fragebogen und Arbeitsunterlagen sowie alle Informationen, die nach Art und Umständen als vertraulich anzusehen sind. Nicht vertraulich sind Informationen, die der Öffentlichkeit bereits vor der Mitteilung bekannt oder allgemein zugänglich waren.
8.3 Die im Rahmen der Auftragsabwicklung erhobenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zur Erfüllung des Vertrags verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben, soweit dies nicht zur Leistungserbringung erforderlich ist. Die Datenschutzerklärung unter christineberliner.com enthält alle Informationen gem. Art. 13 DSGVO, einschließlich der Rechte der betroffenen Person.
9. URHEBERRECHT UND NUTZUNGSRECHTE
9.1 Alle im Rahmen der Leistungserbringung erstellten Konzepte, Materialien, Präsentationen, Brandguides und sonstigen Unterlagen sind urheberrechtlich geschützte Werke von Christine Berliner.
9.2 Mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung erhält der Kunde ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den erstellten Materialien für den vereinbarten Vertragszweck. Eine Weitergabe an Dritte oder kommerzielle Nutzung über den Vertragszweck hinaus bedarf der schriftlichen Zustimmung von Christine Berliner.
9.3 Die Einräumung der Nutzungsrechte steht unter der aufschiebenden Bedingung der vollständigen Bezahlung sämtlicher Zahlungsansprüche aus dem jeweiligen Vertragsverhältnis.
9.4 Die erstellten Materialien und Unterlagen werden nach Beendigung des Auftragsverhältnisses für einen Zeitraum von 6 Monaten aufbewahrt. Der Kunde ist angehalten, alle übermittelten Materialien sorgfältig zu verwahren. Eine erneute Lieferung nach Ablauf dieser Frist ist nicht garantiert.
9.5 Die Exklusivität des eingeräumten Nutzungsrechts schließt nicht die Nutzung der erstellten Werke und Konzepte zum Zweck der Eigenwerbung durch Christine Berliner aus, etwa durch Veröffentlichung auf der eigenen Webseite, über Social-Media-Kanäle oder als Referenzen in Präsentationen
10. HAFTUNG
10.1 Gegenstand der Beauftragung ist die Erbringung von Leistungen auf Grundlage eines Dienstvertrags. Christine Berliner schuldet kein bestimmtes wirtschaftliches Ergebnis. Dies gilt insbesondere hinsichtlich der Beratung zur Markenpositionierung, Kommunikationsstrategie und Markenentwicklung.
10.2 Christine Berliner haftet bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit unbeschränkt. Im Übrigen ist die Haftung auf den vertraglich vorhersehbaren Schaden begrenzt.
11. HÖHERE GEWALT
11.1 Bei Ereignissen höherer Gewalt (z. B. Pandemien, Naturkatastrophen, behördliche Anordnungen, Streik) sind beide Parteien von ihren Leistungspflichten befreit. Bereits geleistete Zahlungen werden anteilig erstattet – die Anteiligkeit bestimmt sich nach der Anzahl der zum Zeitpunkt des Ereignisses bereits erbrachten Sessions im Verhältnis zur Gesamtzahl der vereinbarten Sessions. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
12. SCHLUSSBESTIMMUNGEN
12.1 Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Bad Tölz, soweit der Kunde Unternehmer im Sinne des § 14 BGB ist.
12.2 Neben- und Änderungsabreden bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung des Schriftformerfordernisses.
12.3 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame Regelung zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.
12.4 Die Vertragssprache ist Deutsch.
